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Osečná  

Vesnice roku 2001 Libereckého kraje

 

Grüne Radfahrermagistrale Ploučnice

Logo - Grüne Radfahrermagistrale Ploučnice Die Grüne Radfahrermagistrale Ploučnice ist als natürliche Reaktion auf das steigende Interesse der Radfahrer an einem hochwertigen und sicheren Raum zum Radfahren entstanden. Die Mikroregion Podralsko verfügt dank dem ehemaligen Militärgebiet, wo ein Netz sicherer Radfahrerwege errichtet wurde – heute bereits unter der Marke Cykloráj Podralsko bekannt, über reiche Erfahrungen mit dem Fahrradtourismus.

Wie bereits der Name verrät, kopiert (verfolgt) die vorgeschlagene Strecke der Grünen Radfahrermagistrale den Lauf des Flüsschens Ploučnice. Diese führt von ihren Hauptquellen in Osečná bis nach Děčín, wo Ploučnice in die Elbe mündet. Die Route wird an den entlang der Elbe führenden Radfahrerweg angeschlossen und bindet ferner an das Routensystem in Polen und dem benachbarten deutschen Sachsen an und dies dank der Zusammenarbeit mit dem Naturpark Zittauer Gebirge.

cyklo-logo Zelené cyklomagistrály PloučniceDie Grüne Radfahrermagistrale Ploučnice passiert die strukturierte und malerische Landschaft im Umkreis des Flusses Ploučnice, dessen Mäander das Gebiet des Naturparks Ještěd (Jeschke), das Landschaftsschut­zgebiet Lausitzer Gebirge, Kokořínsko, das Böhmische Mittelgebirge und Labské pískovce durchqueren. Der realisierte Teil der Radfahrermagistrale macht den Radfahrern nicht nur attraktive Gebiete Podještědí, Podralsko und Máchův kraj zugänglich.


Charakteristik der Grünen Radfahrermagistrale Ploučnice

  • Gesamtlänge der Radfahrermagistrale - 85 km
  • Gesamtlänge der Radfahrermagistrale im Gebiet der Mikroregion Podralsko - 50 km

Strecke der Grünen Radfahrermagistrale Ploučnice

Hauptstrecke:

  • Semering – Hang des Ještědský hřeben /Jeschkenkamm/ Beginn der Radfahrermagistrale und Anschluss an Nová Hřebenovka
  • Osečná - Prameny Ploučnice(Ploučnice-Quellen)
  • Hamr na Jezeře
  • Stráž pod Ralskem
  • Noviny pod Ralskem - Průrva Ploučnice(Kluft Ploučnice)

Fortsetzung zur Grenze der Mikroregion:

  • Mimoň
  • Ralsko (Gemeinde)
  • Hradčany
  • Zákupy-Veselí
  • Vlčí Důl

Weitere, außerhalb der Mikroregion liegende Strecke:

  • Česká Lípa
  • Žandov
  • Benešov nad Ploučnicí
  • Děčín – Zentrum, Ufer der Elbe, Anschluss an die Radfahrermagistrale Labe-Elbe


www.zelenacyklomagistralaploucnice.cz


Die Mikroregion Podralsko ist seit dem Jahr 2012 mit neuen Radfahrerwegen und Radfahrerstrecken vernetzt. Dank des Projektes „Grüner Radfahrerweg Ploučnice – Abschnitt Osečná – Noviny pod Ralskem (Kluft)“ hat sich eine begleitende Infrastruktur entwickelt, vor allem die Hauptstrecke der Radfahrermagistrale im Abschnitt Osečná – Noviny pod Ralskem (Kluft). Das Gesamtergebnis des Projektes ist dann eine kompakte Strecke, die durch die Verbindung der Strecken der vier Gemeinden – Osečná, Hamr na Jezeře, Stráž pod Ralskem und Noviny pod Ralskem entstanden ist. So ist eine 15,188 km lange Radfahrermagistrale entstanden – davon 10,538 km Radfahrerwege und 4,650 km Radrouten. Zugleich wurden entlang der Strecke geeignete Instrumente angebracht, um die Informiertheit der Nutzer sicherzustellen.


Grüne Radfahrermagistrale Ploučnice - Map


Bestimmt ist der errichtete Abschnitt der Grünen Radfahrermagistrale Ploučnice vor allem für:

  1. Fahrradtourismus
  2. Wandern und Spaziergänge
  3. Skitourismus (bei geeigneten Schneebedingungen im Podještědí und Ralsko)
  4. Weitere motorlose Verkehrsarten (Rollschuhe, Rollstuhl, usw.)

Benutzungsordnung für den Radweg Ploučnice:

  1. Der Radweg ist für den motorlosen Verkehr bestimmt. Den Weg können Fußgänger, Radfahrer, Inlineskater und andere Sportler (Roller, Rollskier,.....), Personen mit Kinderwagen, Rollstuhlfahrer und andere nutzen.
  2. Die Einfahrt aller Motorfahrzeuge ist verboten mit Ausnahme der Fahrzeuge, denen eine Genehmigung erteilt wurde.
  3. Alle Nutzer sind verpflichtet, die Verkehrsregeln einzuhalten und sich rücksichtsvoll gegenüber anderen zu benehmen. Alle Benutzer des Radweges sind gleichberechtigt. Eine besondere Aufmerksamkeit muss man den Überkreuzungen und Einfahrten auf Straßen widmen, wo man die Vorfahrt berücksichtigen muss. Kinder unter 10 Jahren müssen von einer volljährigen Person begleitet werden.
  4. Das Nutzen des Radweges ist auf eigene Gefahr möglich. Bei Unfällen haftet für gesundheitliche oder Sachschaden der Schuldige. Es wird empfohlen, die Schutzhilfsmittel zu nutzen.
  5. Der Radweg ist in bestimmten Abschnitten zweispurig. Die Radfahrer sind verpflichtet, auf der rechten Seite in Fahrtrichtung zu fahren. Das Überholen links ist möglich. Die Fußgänger und Inlineskater sind verpflichtet links zu laufen.
  6. Es ist verboten, das Mobiliar zu vernichten oder zerstören, die Abfälle zu verstreuen, Tiere und andere Benutzer des Radweges durch lautes Benehmen zu stören, Lagerfeuer zu entzünden. Jede Hinderung des laufenden und sicheren Betriebes auf dem Radweg ist zu unterlassen.
  7. Auf dem Radweg gibt es keinen Winterdienst.
  8. Hunde müssen an der Leine geführt werden.
  9. Alle Mängel auf dem Radweg kann man beim zuständigen Gemeindeamt melden.
  10. Auf dem ganzen Radweg gelten die Verkehrsregeln.

Interessante Orte in der Umgebung

Prameny Ploučnice (Ploučnice-Quellen) – auf dem Gebiet von Osečná befinden sich die Hauptquellen des Flusses Ploučnice. Das Quellgebiet wird als eines der ausgiebigsten in Mitteleuropa bezeichnet. Der Fluss Ploučnice ist 106 km lang und mündet in Děčín in die Elbe.

Osečná – Lázně Kundratice – die erste Erwähnungen der Osečná am Fluss Ploučnice hängen mit der unweit stehenden Burg Děvín zusammen und stammen aus dem J. 1352. In der Gemeinde befinden sich Empirehäuser mit einem Rathaus, eine spätgotische und Renaissancekirche des hl. Veit oder die Mariensäule auf dem St. Veit Platz. Einen Bestandteil der Gemeinde bildet der Schlammkurort Lázně Kundratice. Dieser ist einer unserer ältesten Kurorte, wo für die Behandlung des Bewegungsapparates Schwefeleisen­schlamm verwendet wird.

Hamr na Jezeře – mit einem für die Erzverarbeitung bestimmten Hammerwerk aus dem 16. Jahrhundert. Seit dem Ende des 19. Jahrhundert Entwicklung eines viel besuchten Erholungsgebietes mit Errichtung von Hotels, Restaurants und gepflegtem Strand. Mit Rückgang des Abbaus wird der Erholungscharakter der Gemeinde schrittweise wieder erneuert.

Děvín – Ostrý – ein 33,72 ha großes Naturdenkmal, welches im J. 1996 zum Schutz des Buchenbestandes am Gipfel (Děvín) und Relikt-Kiefernwaldes (Ostrý) verkündet wurde. Am bewaldeten Gipfel Děvín ist eine relativ ausgedehnte Ruine einer Burg aus dem 13. Jahrhundert erhalten geblieben. Frei zugängliche Überreste starker Mauern des Burgpalastes, Burgverlieses und Brunnens (Kulturdenkmal).

Stráž pod Ralskem – am Fuße der Burg Wartenberk in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts entstandene Gemeinde. Deren Existenz durch die Urkunde des böhmischen Königs Wenzel II. am 8. August 1283 bestätigt wurde. Die Burg Wartenberk wurde zum Schutz des Zittauer Handelsweges /žitavská záhožďská cesta/ errichtet. Im Jahr 1563 wurde sie zu einem Renaissanceschloss umgebaut. Im September 1987 unterlag das ganze Schloss einem Brand. Derzeit wird es restauriert. Das heraldische, durch Kaiser Rudolf II. erteilte Symbol der Stadt, ist eine Sonnenblume.

Ralsko – eine markante Dominante des Gebietes unter dem Jeschke, ein Basaltkegel (696 m ü.d.M.) mit felsigen Hängen und Schutthängen, Felstürmen und Sandsteinblöcken. Am Gipfel befindet sich die Ruine einer der ältesten Burgen Böhmens.

Noviny pod Ralskem – das Dorf am Fluss Ploučnice wurde in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts gegründet. Zu den Denkmälern der Gemeinde zählen die Kirche der Allerheiligsten Dreifaltigkeit (1786), eine Kapelle aus dem 18. Jahrhundert oder die Volksarchitektur, insbesondere ein einstöckiges Fachwerkhaus.

Průrva Ploučnice (Kluft) – technisches Denkmal die Kluft Ploučnice (auch Pekelný jícen /Höllenschlund/, Hromová rána /Donnerloch/ genannt) in der Gemeinde Noviny pod Ralskem ist ein unterirdischer Wassergraben des ehemaligen Hammerwerkes. In die Kluft wurde der gesamte Fluss Ploučnice geleitet, der zirka 50 m zwischen hohen Sandsteinwänden fließt und danach im rechten Winkel in einen Tunnel mündet. Kurz darauf kommt er in einem offenen Bodeneinbruch zum Vorschein, damit er seinen Weg durch den langen Tunnel fortsetzt. Der Tunnel ist 150 m lang und 6 m hoch. Seit dem Jahr 1997 ist er ein Kulturdenkmal.


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